Wir sind Milo und Dino
… zwei junge, tolle Kauf der Suche nach einem gemeinsamen Zuhause – es wäre aber auch denkbar, dass jeder von uns zu einem jeweils vorhandenen passenden Kater zieht.
Das sind wir:
Ich, Dino, bin der hübsch Getigerte und oft ein kleiner Angsthase. Auf der Straße geboren, kam ich als Kitten vor Panik schlotternd auf meiner Pflegestelle an, wo ihr mir sehr viel Zeit dafür nahm, im Zweifelsfall (und das war fast jeder) Menschen weiträumig zu meiden. Und immer dann, wenn mich der Mut verlassen wollte, machte ich einen weiteren zögerlichen Babystep auf den Menschen zu: Das erste Mal mit einem Menschen spielen, das erste Mal etwas Nähe zulassen, das erste Mal zum Menschen aufs Sofa springen, das erste Mal miauen (statt ängstlich zu fauchen).
Inzwischen bin ich zwar immer noch ein schreckhafter Angsthase, der öfter noch lieber flüchtet, habe aber nun deutlich mehr Vertrauen und endlich das Kuscheln für mich entdeckt: Ich geht meinem Menschen um die Beine, werde gern am Kopf und besonders am Nackenfell gekrault, schlafe auch mal zart an den Menschen geschmiegt und würde mich bestimmt auch noch mehr trauen, wenn der eifersüchtige Milo nicht manchmal dazwischen funken würde.
Auch sonst bin ich ein süßes und pflegeleichtes Kerlchen. Meine Lieblingsspielzeuge sind seit jeher die gleichen (mit denen ich sanft und geschickt hantiere), und mit meinem Katzenkumpel spiele ich auch sehr gern, der wird nur oft schnell zu grob. Darüber hinaus liebe ich Pflanzen und Erde – einen grünen Daumen kann man mir aber nicht nachsagen (aber deshalb wichtig: auf ungiftige Pflanzen im neuen Zuhause achten!).
Mein schwarzweißer Kumpel Milo ist sehr gutmütig, kuschlig und macht grundsätzlich wenig Quatsch. Obwohl er selbst eine halbe Portion ist (und vielleicht auch bleibt), macht er keine halben Sachen: Stark menschenbezogen, könnte er nicht nur den lieben langen Tag schnurrend auf dem Schoß oder, unaufdringlich an die Beine gekuschelt, mit im Bett verbringen, nein: Auch sonst will er immer mit dabei sein. Auf dem Schreibtisch hat sich dazu ein Katzenkörbchen bewährt, bei allem anderen legt er sich am liebsten um die Schultern, um alles im Blick zu haben, wo er sich recht vorsichtig und mit sehr gutem Balancevermögen ankuschelt.
Auch beim Spielen und Toben gibt er alles und tobt wie ein wildgewordener Handfeger über Stock und Stein. Im Jagdmodus kennt er keine Gnade, hier passt man besser gut auf seine Hände auf. Geschickt und hartnäckig erklimmt er früher oder später jede Höhe (sitzt etwa gern auf Türen), steigt in jeden Schrank und ist auch sonst wild entschlossen, keine Chance auf ein Abenteuer auszulassen. Das derzeitige Zusammenleben mit einem wenig selbstbewussten Kater dominiert er klar. Milo teilt nicht gern, weder Aufmerksamkeit noch Spielzeuge, ist auch beim Toben nicht zimperlich.
Wir wünschen uns … ein ruhiges, stressfreies Zuhause mit vielen Beschäftigungsmöglichkeiten und gern mit Aussicht auf Vögel und Natur (toll wäre natürlich ein Balkon – ausschließlich abgesichert) – gemeinsam oder zu jeweils passender Katergesellschaft und einfühlsamen Menschen, die viel Zeit für uns haben. Sprich gern mit unserer Pflegestellenbetreuung, wie es am besten passt.
Möchtest du einem von uns oder beiden ein Zuhause schenken? Melde dich gern über das Anfrageformular unten oder mit einer aussagekräftigen E-Mail an praxis@tierheim-berlin.de.

