Zum siebten Mal fand anlässlich des Internationalen Tags des Versuchstieres am 24. April 2018 unsere Veranstaltung zum Thema „Forschung Ja – Tierversuche Nein!“ statt – mit immer wieder neuen Erkenntnissen der Wissenschaftler, die ihre faszinierenden Ergebnisse ihrer tierversuchsfreien Forschung präsentieren, und mit Politikern, die dazu Stellung nehmen sollen. Nach Begrüßung der Teilnehmer und insbesondere der anwesenden Politiker, Herrn Dr. Efler (Linke) und Dr. Taschner (Grüne) durch Moderator Volker Wieprecht (Radioeins) wurden die Organisatoren der Veranstaltung –
Tierschutz-Festival mit Hammer-Bühnenprogramm: Mädness & Döll, Mine, Mister Me und Johanna Amelie
Am 26.Mai 2018 laden der Tierschutzverein für Berlin und der Deutsche Tierschutzbund wieder gemeinsam zum großen Tierschutz-Festival ein. Wie in den vergangenen Jahren wird die Kulturbrauerei zum Schauplatz dieses Events rund um unsere tierischen Mitbewohner. Erwartet werden mehr als 10.000 Besucher.
Mit radioeins-Moderator Volker Wieprecht hat das Festival in diesem Jahr „Deutschlands besten Radiomoderator“ und eine der markantesten Stimmen Berlins gewinnen können.
Fast 2,9 Millionen Tiere sind im Jahr 2016 allein in Deutschland für Tierversuche verbraucht worden und haben im „Dienste der Wissenschaft“ in oftmals qualvollen und zum Teil mittlerweile überflüssigen Versuchen ihr Leben geben müssen. Zum „Internationalen Tag des Versuchstiers“ am 24. April laden der Tierschutzverein für Berlin und der Deutsche Tierschutzbund deshalb von 19.30 Uhr – 21.30 Uhr zu einer prominent besetzten Podiumsdiskussion und spannenden Präsentationen in die für wissenschaftliche Fachvorträge renommierte Urania ein. Der Eintritt ist frei.
„Wer schön will sein, der leide Pein“ sagt die ältere Version eines bekannten Sprichworts. Natürlich bezieht es sich auf uns Menschen, die wir gemeinhin selbst entscheiden können, wie wir unser Äußeres gestalten. Doch unser Streben nach extremen Idealen macht auch vor Tieren nicht halt.
Leiden für die Niedlichkeit
Wenn unnatürliche Extrem-Zuchtziele verfolgt werden, leiden darunter Gesundheit und Wohlbefinden der betroffenen Tiere. Gerade ausgesprochene Moderassen werden überzüchtet – zum Beispiel sehr kurznasige Tiere mit runden Schädeln wie die Perserkatze oder bei den Hunden Mops,
Als Tierschutzverein engagieren wir uns gegen Tierversuche jeglicher Art. Leider sind in Berlin selbst artengeschützte Nachtigallen offenbar nicht sicher vor grausamen Labor-Experimenten. Doch wir geben die Hoffnung nicht auf und kämpfen weiter gegen sinnlose Tierquälerei im Namen der Wissenschaft – jetzt auch mit einer Online-Petition gegen Nachtigallen-Tierversuche.
Weitere Hintergrundinformationen dazu finden Sie auch hier:
Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Dr. Michael Efler (LINKE) vom 31. Januar und Antwort vom 14. Februar 2018
Stellungnahme Staatssekretär Stefan Tidow im UVK-Ausschuss am 15.03.2018
Bitte helfen Sie uns bei Change.org mit Ihrer Unterschrift,
Wir informieren über den aktuellen Stand der Forschung und stellen Alternativmethoden vor.
Tierversuche finden im Verborgenen statt. Nur selten dringt etwas in die Öffentlichkeit. Wir sind der Meinung, dass jeder ein Recht darauf hat zu erfahren, was in deutschen und internationalen Laboren geschieht, wofür unsere Steuergelder verwendet werden und welche Alternativen die Wissenschaft inzwischen bietet.
TVB-Vorstandsmitglied Brigitte Jenner informiert über folgende Themen:
- in welchen Bereichen werden Tierversuche durchgeführt
- Beschreibungen,

Der Tierschutzverein für Berlin (TVB) bietet einen neuen Service für Haustierbesitzer an, die ihren Liebling vermissen: Montags und freitags werden auf der TVB-Facebook-Seite alle Tiere vorgestellt, die in den letzten Tagen in der Amtlichen Tiersammelstelle am Tierheim Berlin aufgenommen wurden. Halter, die ihr Haustier suchen, können unter www.facebook.com/TierschutzBerlin nachschauen, ob ihr Tier gefunden und abgegeben wurde.
„Wir hoffen, so noch mehr vermisste Tiere noch schneller ihren Haltern wieder übergeben zu können“,
Thüringen ist das dritte Bundesland, in dem zukünftig Hunde nicht mehr auf-grund ihrer Rasse auf einer Liste stigmatisiert werden. Anstelle einer pauschalen Vorverurteilung ist nun eine Einzelfallprüfung getreten – genau das, was der TVB schon seit Jahren auch für Berlin fordert.
„Kein Hund ist von Geburt an gefährlich und die politisch geschürten Vorurteile gegenüber einigen Rassen, wie zum Beispiel dem Staffordshire Terrier, sorgen nur dafür, dass die Tierheime massive Probleme bei der Vermittlung dieser Hunde haben,“ so Claudia Hämmerling,