28.06.2007
Sommerhitze ist gefährlich für Tiere


Die für den Mai ungewöhnliche Hitze macht auch den Tieren zu schaffen. Darauf weist der  Tierschutzverein für Berlin hin und appelliert an alle Haustierbesitzer, ihr Tier während der heißen Zeit besonders zu schützen. Denn: Jahr für Jahr sterben Tiere, weil Halter nicht bedenken, wie gefährlich die warme Jahreszeit für Vierbeiner ist. Besonders das Auto kann zur tödlichen Falle werden. Schnell heizt sich die Luft im Wageninneren bis auf 70 Grad Celsius auf. Auch ein kleiner Spalt im Fenster verhindert nicht, dass sich das Auto aufheizt. Sauerstoffmangel, Übelkeit, Kreislaufprobleme und Kreislaufversagen sind die Folgen und können zum Tod des Tieres führen.

 

Erstes Anzeichen, dass Tiere unter der Hitze leiden, ist starkes Hecheln. Das Tier wirkt apathisch und lustlos. Symptome für Kreislaufprobleme bei Hunden sind eine blaue Zunge, eine trockene Nase und blasse Schleimhäute. Besonders ältere, übergewichtige und herzkranke Tiere sind gefährdet. Erkennt der Besitzer nicht rechtzeitig die Symptome, kann sein Liebling innerhalb von 15 Minuten am Kreislaufkollaps sterben.

 

Tierfreunde, die ein im Auto eingesperrtes Tier entdecken, sollten versuchen den Wagenbesitzer ausfindig zu machen. Gelingt dies nicht, sollte umgehend die Polizei verständigt werden. Für unverantwortliches Verhalten gegenüber dem Tier kann der Halter nach § 17 Tierschutzgesetz zur Rechenschaft gezogen und bestraft werden – es droht ihm eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

 

Nicht nur im Auto ist die Hitze gefährlich, auch Zuhause müssen Tiere während des Sommers besonders betreut werden. Es sollte immer ausreichend Wasser und ein schattiger Platz vorhanden sein. Kleintiergehege, Vogelvolieren und Aquarien dürfen nicht im direkten Sonnenlicht stehen. Ein weiterer Tipp: Spaziergänge sollten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.


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