Die Stadt der Exoten

 
Die Zahl der vom Tierschutzverein für Berlin betreuten exotischen Tiere steigt stetig an. Weil der Platz im Tierheim für deren artgerechte Unterbringung nicht ausreichte, musste 2009 angebaut werden. Entstanden ist ein deutschlandweit einmaliges Kompetenzzentrum für die Aufnahme nicht heimischer Tiere. Mit dem Neubau haben die vom Tierheim bislang eher provisorisch untergebrachten Exoten eine artgerechte, zeitlich befristete Unterkunft gefunden.

In das von Architekt Jürgen Köster konzipierte Gebäude zogen neben Schildkröten, Leguanen, Bartagamen, Geckos und Tausendfüßler auch fünf Affengruppen. Die Tiere hatte der Tierschutzverein für Berlin aus einer Privathaltung übernommen. Viele von ihnen mussten Tierversuche über sich ergehen lassen. In ihren Tierheim-Gehegen machen Kletterbäume, Schaukeln, Hängematten und Schlafplätze das Affenleben perfekt.

Für Wasser- und Landschildkröten entstanden naturnahe Landschaften mit Wasserbecken. Außerdem besticht der Reptilienbereich durch anspruchsvolle Terrarien, die Rücksicht auf die teilweise höchst unterschiedlichen Anforderungen an die Unterbringung nehmen. Erstmals wurde auch an Fische gedacht: Die ersten Wasserbewohner tummeln sich in großzügigen Aquarien.

Eine ausgeklügelte Computertechnik steuert unter anderem das Klima in den einzelnen Lebensräumen. Quarantänebereiche und tierärztliche Behandlungsräume komplettieren die neue Einrichtung, die am 4. Oktober 2009 eröffnet wurde.

Bevor man Reptilien zu Hause hält, sollte man sich gut informieren und Erfahrung in der Haltung vorweisen können. Die hohe Lebenserwartung mancher Arten sollte unbedingt berücksichtigt werden. Unsere Tierpfleger nehmen sich gern Zeit, Sie ausführlich zu beraten. Falls Sie vorab Fragen haben, erreichen Sie die Kollegen während unserer Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag) jeweils ab 11 Uhr unter Telefon 030 / 76 888 161.

 

 

 

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