Eine Notaufnahme für Schafe, Ziegen, Stallkaninchen, Hühner und Co.

Die ersten Bewohner ziehen ein
Blick auf die Stallgebäude
Das Gehege für Enten und Gänse verfügt über einen kleinen Teich
Die Kaninchengehege bieten viel Auslauf
Der Zentralplatz der Notaufnahme
Hängebauchschwein Eddy ist der erste Bewohner

Das Schwein Eddy, ein auf der Straße ausgesetzter Hahn und ein paar Kaninchen waren die ersten Tiere, die in die bundesweit einmalige Notaufnahmestation für so genannte Nutztiere einzogen. Die Notaufnahme setzt Maßstäbe, wenn es um die qualifizierte und liebevolle Betreuung von in Not geratenen Pferden, Schweinen, Ziegen, Schafen, Hühnern, Enten und Kaninchen geht.

In den sieben Ställen und auf den weitläufigen Koppeln finden je nach Tierart zwischen 10 und 20 Vierbeiner ein vorübergehendes Zuhause - so genannte Nutztiere, die aus Privathaushalten stammen. So musste das Schwein Eddy abgegeben werden, weil seine Besitzerin das Tier auf Grund veränderter Lebensumstände nicht mehr halten konnte. Auch die beiden Pferde Dolly und Julchen zogen bald in die neue Station ein. Sie kamen aus einer schlechten Haltung ins Tierheim, waren unterernährt und ungepflegt.

Für die tierärztliche Versorgung und die Verpflegung der neuen Tierheim-Bewohner ist der Tierschutzverein dringend auf Spenden angewiesen.

Mit dem Neubau erhält der Berliner Bezirk Lichtenberg – im Nordosten der Hauptstadt gelegen – ein bundesweit einmaliges Projekt, eine Mischung aus Auffangstation und Bildungszentrum. Als „Tierisches Klassenzimmer“ wird die Notaufnahme unter anderem auch für Veranstaltungen wie Zeltlager, Jugendaustausch und Begegnungen mit Tierschützern aus der gesamten Bundesrepublik genutzt.

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