Erfolgsgeschichten vermittelter Tiere

Hier finden Sie die Erfolgsgeschichten unserer glücklich vermittelten Tiere, alphabetisch nach dem alten bzw. neuen Namen des Tieres sortiert. Klicken Sie einfach auf einen Buchstaben oder für die komplette Übersicht auf alle.

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Zafira
Zicke
Zippo
 
Zippo
Hallo liebe Leute vom Tierheim,

hier ist „Dusty Springfield“, ehemals ZIPPO.
Ich wurde Mitte April von euch geholt.

Ich war so überrascht von dem Szenewechsel, dass ich in meinem neuen Zuhause erst mal 10 Minuten wie angefroren auf der selben Stelle im Käfig sitzen geblieben bin.
Ich wohne in einem 65 qm großem Käfig mit einer Dienerin („Frauchen“ nennt man das wohl, die bedienen einen mit Futter, Rückenmassagen und Kloauffrischungen), einer Gesellschafterin (Melissa, ein anderes Kaninchen) und lauter kleinen, fliegenden Krach- und Windmachern.
Ich wurde erst mal in einem Käfig in der Küche untergebracht. Nach 2 Tagen oder so durfte ich tags schon aus dem Käfig und konnte die Küche untersuchen und dann wurde mein Tätigkeitsfeld auch auf das Arbeitszimmer ausgeweitet, weil ich mich so schnell eingelebt habe und auch ganz lieb und zutraulich war. Nachts musste ich aber in den Käfig (ich wollte ja unter der Badewanne nächtigen, aber das durfte ich nie, weil mein Vorgänger bei dieser Gelegenheit immer in den Abfluss gekäckelt hat und diesen ein wenig verstopfte...). Aber es machte mir nicht wirklich was aus, da ich ja den Tierheimrhythmus (morgens halb 8 Frühstück – rappel rappel am Gitter-, abends ab 18 Uhr Ruhezeit – ich war spurlos verschwunden) noch gut intus hatte. Nachts kam mich aber bald jemand in der Küche besuchen. Hat mir immer was vorgekaut, was wohl vor meinem Käfig rumlag. Und dann hat diese Person doch glatt immer auf meine Ruhedecke markiert – Frechheit das. Musste ich am nächsten Tag rübermarkieren. Wie sich das gehört. In den folgenden Nächten das selbe.

Dann hat Frauchen mal die Tür zu „Melissas Reich“ (auch Wohn- und Schlafzimmer genannt), offen gelassen. Na, da gings los. Melissa ist ja schon 8, aber sie kann schneller rennen als ich!! Über die Wochen wurden wir dann etwas umgänglicher, z.B. klaut Melissa mir manchmal Essen aus dem Maul. Frauchen sagt, ich soll nicht immer so schnell rennen, weil, dann hätte Melissa Angst und rennt ihrerseits weg. Aber ich bin doch so dynamisch. Ich glaube, Melissa würde sich ja mit mir einigen wollen, aber noch bin ich so schüchtern, wenn ich merke, sie wartet auf mich. Was sagt man denn zu so einer älteren Dame?
Heute habe ich mit Melissa Nase an Nase gestanden, Mann, war ich entsetzt. Habe mich nicht bewegt. Da hat sie mir die Nase geleckt und ist weggerannt. Habe vergessen hinterher zu rennen, weil ich so versteinert war. Vorsichtshalber habe ich auf das Bett meiner Dienerin markiert (flüssig!!), man weiß ja nie, wofür es gut ist. Melissa versteckt sich dort manchmal vor mir, als ob ich das nicht gemerkt habe!!
Vom Schlafen in der Küche wollte ich übrigens bald nichts mehr wissen: Nebenan war ja viel mehr und lange noch was los. Fernsehen z.B. Ich darf das Programm auswählen (s. Bild). Doofe Sachen habe ich aus der Zeitung gerissen. Gibt ja echt nicht viel über Kaninchen. Ich habe auch schon aufräumen wollen, aber da war Frauchen etwas säuerlich. Ich fand das Kabel der Funkmaus, die beiden Kabel von den Handy-Ladergeräten und die Telefonkabel sahen so unordentlich aus. Ich hätte vielleicht nicht den Schreibtisch erklimmen sollen, oder mich wo zwischen quetschen sollen, wo Kaninchen gar nicht zwischen passen, aber ich muss doch alles erkunden. Das gehört sich so. Außerdem gehören Kabel und Tapeten doch zu unseren Grundnahrungsmitteln.

Jedenfalls geht es mir prima, ich bin superfroh hier zu sein und Frauchen sicherlich auch. Wer muss schon telefonieren??



Zippo
 



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