Erfolgsgeschichten vermittelter Tiere

Hier finden Sie die Erfolgsgeschichten unserer glücklich vermittelten Tiere, alphabetisch nach dem alten bzw. neuen Namen des Tieres sortiert. Klicken Sie einfach auf einen Buchstaben oder für die komplette Übersicht auf alle.

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Sabberle
Sally
Sally
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Sanni
Sascha
Schmusi
Schnipsel, Mr. Barns und Schnurpsel
Schnurrmeister Moritz
Seany und Kjellt
Shena
Shiwa
Simi
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Spencer
Spiky, Pebbels und Sugar
Struwel
Stupsi
Stupsie, Fleckchen, Tiffany, Tommy, Bingo
Sweety und la Palma
 
Stupsi
Als ich im September 1993 ins Tierheim Lankwitz ging, um mich nach einer Katze umzuschauen, streckte er mir ein Pfote durch die Gitterstäbe seines Käfigs entgegen, als wollte er sagen: „Hey nimm mich mit!“ Er miaute so süß und ich sagte sofort zu den Tierpflegern: „Den nehme ich mit!“

So hat auch ER wohl mich ausgesucht und nicht umgekehrt. Er war damals sechs Monate alt und hatte eine rosa Stupsnase, deshalb taufte ich ihn „Stupsi“. Die kleine Nachbarstochter konnte den Namen noch nicht aussprechen und sagte immer „Nuppi“, so hatte er auch noch einen „Künstlernamen“ weg. Ich war sein „Ein und Alles“ und er meins. Er zeigte mir jeden Tag wie lieb er mich hatte. Wenn ich in die Wohnung kam saß er meist hinter der Tür oder sptang vom Küchenschrank um mich zu begrüßen. Morgens stupste er mich oft mit der Pfote am Kopf an, ganz behutsam, aber es piekste trotzdem. Ich „verzieh“ es ihm natürlich jedes Mal. Oder er rumorte im Zimmer herum, um mich zu wecken.
Nur ich durfte ihn mit der Nasenspitze hinter dem Ohr kraulen.

Im August fraß er plötzlich nicht mehr. Wir fuhren zum Tierarzt und der Wasser in der Lunge durch Herzschwäche fest. Da er zu ersticken drohte , ließ ich ihn dort unter einem Sauerstoffzelt und er bekam entwässernde Medikamente. Obwohl es ihm zunächst besser ging und ich voller Hoffnung war, starb er dann zwei Tage später an Lungenembolie. Ich holte ihn erstmal nach Hause und legte ihn in den Sessel, auf dem er in der letzten Zeit oft geschlafen hat. Dort habe ich mich von ihm verabschiedet und ich bat um Verzeihung, weil ich ihn in den letzten zwei Tagen seines Lebens alleine lassen musste. Hatte ich doch keine andere Wahl. Nuppi wurde leider nur 14 ½ Jahre alt. davon hat er mir 14 Jahre geschenkt, war ein treuer Weggefährte, ein Freund.

Das steht auch auf seinem Grabstein: „Mein kleiner Freund Nuppi.“ Ich habe ihn eigenhändig begraben, es war das letzte was ich für meinen Kater tun konnte.
Andreas Voigtländer

 



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