Erfolgsgeschichten vermittelter Tiere

Hier finden Sie die Erfolgsgeschichten unserer glücklich vermittelten Tiere, alphabetisch nach dem alten bzw. neuen Namen des Tieres sortiert. Klicken Sie einfach auf einen Buchstaben oder für die komplette Übersicht auf alle.

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Perseus
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Prinz
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Püppi
Püppi
Purzel
 
Purzel
Hallo ihr Pfleger im Kleintierhaus!
Wie versprochen melde ich mich mal aus meinem neuen zu Hause. Es war schon alles ziemlich aufregend bisher.

Auf meinem Schild bei euch im Tierheim stand, dass ich aggressiv gegen Artgenossen wäre, also hat mein neuer Mensch mit einer Claudia vom Kaninchenschutzverein telefoniert und sich Tipps geben lassen. Naja, ganz so schlimm war ich ja nun auch nicht, aber unheimlich waren mir andere Kaninchen schon und so ein großer Menschenfreund bin ich auch nicht.
Also es hat jedenfalls alles ganz toll geklappt, obwohl ich anfangs vor Susi ganz schöne Angst hatte. Sie war aber auch aufdringlich! Ich bin immer vor ihr weggerannt, bis ich gemerkt habe, dass man mit ihr ganz toll kuscheln kann und es schön ist, wenn sie mir den Kopf leckt.

Also, alles war ganz super bis wir umziehen mussten, nämlich nach draußen in den Garten. da war es mir unheimlich. Andere Geräusche, wilde Tiere in der Nacht, fremde Kaninchen in der Nähe und so. Ich hatte etwas Angst und irgendwie haben Susi und ich uns verstritten und heftig angefangen uns zu beißen. Ich habe zwar angefangen , aber dafür hat Susi doller gebissen als ich. Bein ganzes Vorderbein war zerfetzt. Ich wurde operiert und habe wochenlang Spritzen bekommen. Iih! Und umgezogen bin ich auch wieder. Wieder in mein altes Zimmer nach drinnen, diesmal allein. Susi musste draußen bleiben.
Irgendwann war ich dann wieder gesund, aber als Susi wieder bei mir einziehen wollte, wollte ich min Reich nicht teilen und bin auf sie losgegangen. Aber mein neuer Mensch ist gemein. Sie hat einfach einen Zaun durch das ganze Zimmer gezogen, so dass jeder von uns eine Hälfte hatte. Aber nicht mit mir! Sowas lasse ich mir nicht bieten. Ich bin immer wieder drüben eingebrochen und habe gezeigt wer hier der Chef ist. Der Mensch muss das noch lernen, aber Susi wusste es schon hat mir sofort das Feld überlassen. „Naja, da kann man ja mal großzügig sein!“, dachte ich mir. Jetzt ist der Zaun schon seit ein paar Wochen weg und Susi und ich sind Freunde. Solange sie akzeptiert, dass ich das Sagen habe. Eigentlich ist sie ganz nett. Aber leider ist sie jetzt sehr krank. Sie liegt viel herum und atmet schwer und ich kann ihr gar nicht helfen. Außer, ich lege mich neben sie und leiste ihr Gesellschaft. Sie hat irgendwas im Bauch, hat der Mensch gesagt. Etwas, das sehr gewachsen ist und wo man nichts mehr machen kann.

Also gerade wo wir Freunde sind, muss ich mich wohl schon bald von ihr verabschieden. Das ist traurig, sogar sehr. Aber zumindest hat mir der Mensch versprochen, dass ich trotzdem nicht allein bleiben muss. Das ist wenigstens ein kleiner Trost.
Viele Grüße
euer Purzel

 



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