24.10.2016

Tierschutzverein für Berlin verabschiedet Tierschutz-Resolution

In seiner Jahreshauptversammlung am 22. Oktober verabschiedete der Tierschutzverein für Berlin (TVB) eine eindringliche Tierschutz-Resolution, die Eingang in das Koalitionspapier finden soll. Damit appellierten der Verein und seine 15.000 Mitglieder an die Koalitionäre, sich deutlich stärker für den Tierschutz einzusetzen.

Die von den TVB-Mitgliedern in der heutigen Versammlung einstimmig verabschiedete Resolution fordert unter anderem das Aus der Pferdekutschen in Berlins City. Auch unterstreicht der Tierschutzverein geschlossen seine Forderung nach der Stärkung der Verbandsklage sowie nach mehr finanziellen Mitteln für die Forschung zu Tierversuchsalternativen.

Wenn diese Resolution eine Aufnahme in das Regierungsprogramm findet, wäre dem prakti-schen Tierschutz endlich Rechnung getragen. Denn: "Berlin ist in fast allen dieser Punkte bundesweit Schlusslicht", mahnt Wolfgang Apel, Präsident des Vereins.

Bei seinen Forderungen orientiert sich der Verein an Programmpunkten, die in anderen Ländern bereits umgesetzt sind. "Es sorgt immer wieder für große Irritationen, dass die Berliner Politik Tierschutzprojekte zuhauf für nicht umsetzbar erklärt, obwohl sie in anderen Städten Deutschlands schon erfolgreich implementiert wurden", so Apel weiter.

Vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern zog Apel eine positive Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahrs. So konnten auch im 175. Jubiläumsjahr des Vereins diverse Tierschutzprojekte vorangetrieben und die Präsenz des Vereins in der öffentlichen Wahrnehmung erhöht werden. Dabei hob er besonders die Plakatkampagne hervor, durch die der TVB in den vergangenen Monaten die Tierschutzprobleme der Hauptstadt klar beim Namen genannt hatte.


Die Resolution im Wortlaut: [Resolution]


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