08.01.2018

Tierschutzverein für Berlin kommentiert den Tod des Berliner Eisbärbabys

Berlin, 2. Januar 2018 - Binnen weniger Monate sind in deutschen Zoos mehrere Eisbärbabys gestorben. Zuletzt im Dezember in Gelsenkirchen, heute im Berliner Tierpark, wo der Tod des kleinen Bären Fritz noch kein Jahr zurück liegt. "Der Tod des Eisbärmädchens macht uns traurig und zeigt zum wiederholten Male, dass Eisbärzucht in einem Zoo eine Sackgasse ist." so Ines Krüger, 1. Vorsitzende des Berliner Tierschutzvereins. Zwar ist die Sterblichkeit bei Eisbärenjungen auch in freier Wildbahn nicht ungewöhnlich - jedoch dass mehr als 60 Prozent aller in Deutschland geborenen Eisbären in den vergangenen Jahren nur wenige Wochen alt wurden, zeigt, dass eine auch nur annähernd artgerechte Haltung dieser Tiere in Gefangenschaft nicht möglich ist. "Deutschlands Zoodirektoren - allen voran der heute für seine Erfolge beim Artenschutz zum 'Berliner des Jahres' ernannte Andreas Knieriem - sollten sich der Tatsache stellen, dass Eisbärzucht im Zoo weder etwas mit Arterhaltung noch mit Tierschutz zu tun hat. Wie viele kleine Eisbären müssen noch sterben, bis diese Prestige-Zuchtprogramme endlich geändert werden?"


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