Tierische Sommerferien im Tierheim Berlin
Kinder und Jugendliche verbrachten ihre freie Zeit sinnvoll in der Stadt der Tiere
Unter dem Motto „Manege frei – kein Zirkus mit Wildtieren“ verbrachten 200 Kinder vom 26. bis 30. Juli ihre Tierischen Sommerferien im Tierheim Berlin. Bereits zum fünften Mal fand in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbüro Marzahn-Hellersdorf das tierische Programm statt. Täglich kamen 40 neugierige und aufgeregte Kinder, um das Tierheim kennenzulernen und die Zirkusausstellung zu besuchen.
Nachdem die Kinder durch einige Spiele ihre Sinne geschärft hatten, konnte das eigentliche Programm beginnen: Die Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe erlebte im Rahmen einer Führung das in der Ferienzeit völlig überfüllte Tierheim. Die Kinder konnten hautnah erleben, was es für die Tiere bedeutet, in der Urlaubszeit von den Familien einfach im Stich gelassen zu werden. Viele waren traurig und zutiefst enttäuscht, dass es Menschen gibt, die ihre Tiere einfach abgeben oder sogar aussetzen. Gleichzeitig begriffen sie, dass ein Tier als Familienmitglied eine große Verantwortung bedeutet.
Die andere Gruppe besuchte die Ausstellung „Manege frei von Tieren“ im Saal des Tierheims. Beliebt bei den Kindern war der so genannte Selbsterfahrungskäfig. Hier konnten sie hineinkrabbeln und erleben, wie sich die Tiere in den Zirkuswagen eingesperrt und hinter Gittern fühlen. Spannend war auch die große Holzkiste mit den Gucklöchern, hinter denen sich u.a. Installationen von Zirkusszenen aus Playmobil befinden. Auch die Kurzfilme über den Umgang mit Tieren im Zirkus beeindruckten die Kinder sehr.
An zwei Tagen war auch die Tierschutzlehrerin Helga Salehi zu Gast. Bei ihrem musikalischen Mitmachtheater „Wildtiere in Afrika“ konnten die Kinder in die Rollen der Wildtiere schlüpfen und so erleben, wie schön ein Leben in Freiheit ist.
<small>Fotos: E. König/ Kinder- und Jugendbüro Marzahn-Hellersdorf</small>















